Die Zukunft der Love Parade scheint gefährdet: Laut Aussage von Fabian Lenz, Geschäftsführer der Love Parade GmbH, gegenüber der „Berliner Morgenpost“, werde sich erst Ende des Jahres entscheiden, ob das Techno-Event am 12. Juli 2003 wie geplant stattfinden werde. Da die Love Parade in diesem Jahr nicht mehr als Demonstration genehmigt worden war, sind die Kosten, die Lenz mit etwa 1,5 Millionen Euro beziffert, für die Veranstalter erheblich gestiegen. Probleme gebe es außerdem bei der Sponsorensuche. Zudem sagten in diesem Jahr zwölf Wagen kurzfristig ihre Teilnahme am Umzug ab. Auch das Interesse der Raver scheint nachzulassen: Nur rund 600.000 Besucher sind nach Angaben der Polizei durch den Tiergarten zur Siegessäule gezogen, in Spitzenzeiten wie im Jahr 1999 waren es noch 1,5 Millionen und im vergangenen Jahr trotz des Terminstreits etwa eine Million. Die Zahl der Zimmerbuchungen für das Love-Parade-Wochenende lag laut Berliner Tourismuszentrale um 15 Prozent unter dem Vorjahresniveau und die Deutsche Bahn musste neun Sonderzüge weniger einsetzen als noch 2001.
Love Parade droht das Ende
Laut Aussage des Geschäftsführers der Love Parade GmbH, Fabian Lenz, werde sich erst Ende des Jahres entscheiden, ob das Techno-Event am 12. Juli 2003 wie geplant stattfinden werde.


