Musik

London Calling: Britisches Branchenmeeting am Puls der Zeit

Die Tagesordnung der vierten Ausgabe des Branchentreffs London Calling 2008 spiegelte in diesem Jahr alle Ungewissheiten wider, mit denen sich die globale Musikindustrie derzeit konfrontiert sieht. Die Diskussionen der Kongressteilnehmer, die sich am 19. und 20. Juni im Londoner Earls Court einfanden, drehten sich um Musikpiraterie, 360-Grad-Strategien und neue Geschäftsmodelle.

Die Livebranche beginne die Auswirkungen der weltweiten Kreditkrise zu spüren, meint Stuart Galbraith. Der einstige Music Managing Director bei Live Nation UK hat zusammen mit AEG zu Jahresbeginn ein Joint Venture unter dem Namen Kilimanjaro Live Limited ins Leben gerufen. „Seit sechs Wochen höre ich Horrorgeschichten“, erzählte Galbraith in einer Debatte, die unter dem Motto „Live And Dangerous“ stand. „Drei kleinere britische Festivals mussten in diesem Sommer abgeblasen werden, und die Karten für Tourneen von Acts wie R.E.M. und The Police verkaufen sich nicht gut. Wir müssen einsehen, dass die Live-Industrie nicht mehr bombensicher ist“, folgerte Galbraith.

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