Das diesjährige Lollapalooza Festival, das erst zum zweiten Mal in Chicago stattfand, übertraf die 2005er-Premiere rein wirtschaftlich bei Weitem: 166.000 zahlende Besucher sorgten zwischen dem 4. und dem 6. August für ein Boxoffice von fast acht Mio. Dollar. Im letzten Jahr kamen erst 60.000 Besucher in den Grant Park der Midwest-Metropole und sorgten für Kartenumsätze von rund drei Mio. Dollar.
Damit dürfte das Lollapalooza nun das zweiterfolgreichste Open-Air-Festival der USA sein. Nur Bonnaroo setzt bei weniger Zuschauern mehr um.
Bereits am ersten Tag kamen 52.000 Rockfans, um u.a. die Violent Femmes zu sehen. Am zweiten Tag waren es 56.000 und am Abschlusssonntag wollten 59.000 Leute u.a. die Red Hot Chili Peppers sehen. Die beiden Veranstalter, Charles Attal Presents und Capital Sports & Entertainment, zeigten sich mit der Bilanz zufrieden und rechnen weiter mit Wachstum bei dem vor einem Jahr wiederbelebten Kultfestival, das in den 90er-Jahren von Jane’s-Addiction-Frontmann Perry Farrell ins Leben gerufen wurde. Mehr zum Thema


