Musik

Lloyd-Webber erwägt Verkauf der Really Useful Group

Musical-Mogul Sir Andrew Lloyd-Webber prüft derzeit ein Übernahmeangebot für seine Really Useful Group, das den Wert der Firma auf rund 500 Mio. Pfund taxiert.

Musical-Mogul Sir Andrew Lloyd-Webber prüft derzeit ein Übernahmeangebot für seine Really Useful Group, das den Wert der Firma auf rund 500 Mio. Pfund taxiert. Die Really Useful Group ist weltweit bei Theater- und Konzertproduktionen, Schallplatten- und CD-Aufnahmen sowie im Merchandising aktiv. Sie ist an Fernseh-, Film- und Videoproduktionsfirmen beteiligt und Mitbesitzerin von 13 Theatern im Londoner West End.

Den Namen des Interessenten nannte die Really Useful Group bislang nicht, bestätigte aber laut „Financial Times“, dass das Unternehmen Ingenious Media unter der Leitung von CEO Patrick McKenna – gleichzeitig früherer CEO der Really Useful Group – künftige Chancen der Really Useful Group oder ihrer einzelnen Geschäftsbereiche prüfe. Als potenzieller Bieter für den Gesamtkonzern gilt ein bislang nicht genanntes US-Unternehmen. Zudem werden Sir Cameron Mackintosh, dem bereits einige Londoner Theater gehören, und Broadway-Produzent Max Weitzenhoffer Interesse an Teilbereichen des Webber-Unternehmens nachgesagt. Da aber die Gesellschaft Bridgepoint Capital 50 Prozent an den Theaterbeteiligungen Webbers mit ihrem operativen Gewinn von 6,4 Mio. Pfund im vergangenen Jahr hält, sei ein Verkauf dieser Sparte von der Zustimmung der Investorengruppe abhängig.

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