Die Expansionsstrategie des weltgrößten Konzertveranstalters und Spielstättenbetreibers geht vorerst weiter auf. Live Nation beendete sein zweites Geschäftsjahresquartal mit deutlich verbessertem Nettogewinn und steigenden Umsätzen. In den drei Monaten bis zum 30. Juni nahm das Unternehmen, das Ende 2005 vom Clear-Channel-Konzern abgespalten wurde, nahm Live Nation 768,23 Mio. Dollar ein – 3,6 Prozent mehr als im Vergleichsquartal.
Das operative Ergebnis knickte jedoch um 23,4 Prozent auf nur noch 11,68 Mio. Dollar ein. Aber aufgrund von Sondererlösen, u.a. durch den Ausstieg aus einem Planet-Hollywood-Projekt in Las Vegas, wuchs der Nettogewinn unterm Strich von 970.000 Dollar im Vorjahresquartal auf nunmehr 9,68 Mio. Dollar. Die eigentliche Veranstaltersparte – mit 594 Mio. Dollar Umsatz der wichtigste Geschäftsbereich – legte um drei Prozent zu. Der Bereich Venues & Sponsorships wuchs um sechs Prozent auf 147 Mio. Dollar Umsatz, die Einnahmen mit Digital Distribution stiegen sogar um 16 Prozent auf 20,5 Mio. Dollar.
Die Schuldenlast des Konzerns lag zum Ende des ersten Halbjahres bei rund 407 Mio. Dollar, der Bestand an Barvermögen bei 603 Mio. Dollar. In den ersten sechs Monaten des Jahres nahm Live Nation damit 1,28 Mrd. Dollar ein – ein Plus von 8,3 Prozent – und verdiente netto 10,8 Mio. Dollar. Im ersten Halbjahr 2005 schlug noch ein Verlust von 21,8 Mio. Dollar zu Buche.


