Der engagierte Einsatz von Bob Geldof war also nicht umsonst: Finanzielle Unterstützung für Afrika ist so gut wie sicher. Das haben jedenfalls die Staatsmänner der G8-Länder hoch und heilig versprochen.
Der britische Premierminister Toni Blair und US-Präsident George W. Bush versicherten offiziell, dass sie die Afrikahilfe verdoppeln und einen erheblichen Schuldenerlass bewirken wollen. Damit sind Geldofs Ziele erreicht. U2-Frontmann Bono kommentierte das Versprechen mit einem Zitat von Winston Churchill: „Das ist nicht das Ende der großen Armut, aber es ist der Anfang vom Ende.“
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Bis 2010 wollen die G8-Staaten jährlich 25 Milliarden zusätzlich für Afrika aufbringen, außerdem sollen alle weiteren Entwicklungsländer zunehmend finanziell unterstützt werden. Bono forderte die Welt anschließend noch dazu auf, die Politiker unter Kontrolle zu halten, damit sie ihre Versprechen auch in Taten umsetzen. Denn große Worte helfen den Kindern in Afrika nur wenig zum Überleben.


