Nach dem großen Konzertstart in Tokio mit Björk ließen nacheinander auch die weiteren Städte ihre Eröffnungsacts auf die Bühne. U2 gaben gemeinsam mit Paul McCartney in London den Startschuss für einen 10-stündigen Musik-Marathon der Superlative.
Stars wie Madonna, Coldplay, R.E.M., Elton John, Robbie Williams, Mariah Carey, Sting, The Who und Pink Floyd gaben sich das Mikrophon in die Hand und appellierten in ihren umgetexteten Songs an die Chefs der G8-Staaten, die sich am 6. Juli in Edinburgh zu einem Gipfeltreffen versammeln werden.
Weiter Weg zur Gerechtigkeit
In Berlin traten Die Toten Hosen, Herbert Grönemeyer, BAP, Wir sind Helden und die Söhne Mannheims für den guten Zweck auf und leisteten vor rund 200.000 Zuschauern ihren Beitrag gegen die Armut in der Dritten Welt.
Bob Geldof ist mit dem Ergebnis zufrieden und hofft, dass er mit seinem „Live Aid“-Revival der Weltbevölkerung die Augen über die Missstände in Afrika öffnen konnte. Doch die Konzerte waren erst der Beginn einer noch größeren Protestaktion. Geldof ruft nun die Bevölkerung zum „Long Walk To Justice“ auf. Am 9. Juli wird ein Protestmarsch in Berlin Richtung Edinburgh beginnen, um während des G8-Treffens noch einmal auf sich aufmerksam zu machen. Treffpunkt: 10.00 Uhr an der Siegessäule, Dresscode: weiß.


