Fünf Neueinsteiger schaffen es in dieser Woche in die US-Top-Ten. Allen voran Linkin Park mit der besten Erstverkaufswoche des Jahres. 623.000 Exemplare von „Minutes To Midnight“ sind das beste Verkaufsergebnis seit dem Chartseinstieg von Jay-Z’s „Kingdom Come“ im Dezember 2006. Und sechsmal mehr, als das Album auf Rang zwei absetzen konnte: „Sex, Love & Pain“ von Tank reichen 103.000 Verkäufe für den Einstieg in der Spitzengruppe.
Dritter ist Michael Bublé, der weitere 88.000 Fans für „Call Me Irresponsible“ zum Kauf der Platte bewegen konnte. 1000 Stück weniger bedeuten für Wilco das beste Verkaufsergebnis in der Bandgeschichte. Damit steigt „Sky Blue Sky“ auf Position vier ein. Knapp ein Viertel der 87.000 Alben wurde als Download gekauft. Gretchen Wilson ist neue Fünfte mit 73.000 Kopien von „One Of The Boys“, gefolgt von Avril Lavigne mit 56.000 Einheiten von „The Best Damn Thing“ und Ne-Yo mit 55.000 Exemplaren von „Because Of You“.
Neu auf acht – und seit 13 Jahren erstmals wieder in den Top Ten – ist Megadeth. Die Metal-Band fand auf Anhieb 54.000 zahlende Fans für „United Abominations“ und bleibt damit 1000 Stück vor „Strength & Loyalty“ von Bone Thugs-N-Harmony. Auf Platz zehn rutscht Chris Daughtry ab, der nur noch 51.000 Kopien von „Daughtry“ verkaufen konnte.
An der allgemeinen Flaute im US-Markt ändert das gute Ergebnis von Linkin Park allerdings wenig. Die 8,59 Millionen verkauften Alben in der Woche bis zum 20. Mai sind ein Prozent mehr als in der Woche davor und sieben Prozent weniger als in der Vorjahreswoche. Die seit Jahresanfang verkauften 177,1 Millionen Alben entsprechen einem Absatzrückgang um 16,6 Prozent.



