Wie die „Berliner Zeitung“ berichtet, wird Altrocker Udo Lindenberg nicht, wie geplant, in der Ruine des Palast der Republik auftreten. Alle Bemühungen, Sponsoren für ein Konzert im ehemaligen Großen Saal der Ruine des Palast der Republik zu finden, seien erfolglos gewesen, heißt es aus Lindenbergs Management. Lindenberg habe deshalb entschieden, das Projekt endgültig abzusagen.
Über ein Jahr lang hatte sich Lindenberg um einen Auftritt im gesperrten Teil der Palast-Ruine bemüht. Im Großen Saal spielte er vor 22 Jahren beim DDR-Festival „Künstler für den Frieden“ vor ausgewähltem Publikum. Am selben Ort wollte er nun ein Riesenkonzert u. a. mit Harry Belafonte und Bands aus Osteuropa geben. Etwa 150.000 Euro hätte der Umbau des Großen Saals, inklusive Sicherheitspersonal, Sanitär und Brandschutz, für einen Abend gekostet.
Trotz Unterstützung durch Kultursenator Thomas Flierl (PDS) und das Haus der Geschichte in Bonn fand Lindenberg laut Zeitungsbericht keine Geldgeber.


