Da haben sich manche wohl zu früh gefreut: Eigentlich wollten die US-Rocker von Limp Bizkit im Juni den Nordosten Deutschlands mit insgesamt vier Konzerten beackern und sich dann als Headliner den Publikumsmassen bei „Rock im Park“ und „Rock am Ring“ stellen. Jetzt wurde bekannt, dass alle sechs Konzerte entweder gestrichen oder auf unbestimmte Zeit verschoben wurden.
Das Management in Los Angeles ließ verlauten, dass sich die Band den Anforderungen einer Tour nicht gewachsen fühle. Bandleader Fred Durst bedauere die Absage sehr, baue aber auf das Verständnis der Fans. Sobald alle Mitglieder wieder „topfit“ seien, würde man die Tournee nachholen.
Tote Hose auf den Festivals?
Limp-Bizkit-Anhänger in Berlin, Hamburg, Leipzig und Hannover können also noch auf einen späteren Auftritt der New-Metal-Vertreter hoffen. Den Festivalbesuchern wird indes ein angemessener Ersatz versprochen. Veranstalter Marek Lieberberg verspricht einen „Überraschungsheadliner“: Der „mysteriöse Mega-Act“ zähle zu den „populärsten Rockbands in Deutschland“.
Erst vor zwei Jahren hatten Limp Bizkit ihre Teilnahme bei den beiden Massen-Events am Nürburgring und auf dem Nürnberger Zeppelingelände kurzfristig abgesagt. Als Ersatz wurde damals die Newcomerband Evanescence gebucht.


