Musik

Lieberberg droht mit Schadensersatzklage

Der Streit um die Terminierung des Rock im Park Festivals geht weiter: Die Nürnburgring GmbH bat um Aufschub und will sich erklären, Veranstalter Marek Lieberberg droht unverhohlen mit einer Schadensersatzklage.

Der Streit um die Terminierung des Rock im Park Festivals geht weiter: Die Nürnburgring GmbH bat um Aufschub und will sich erklären. Veranstalter Marek Lieberberg droht unterdessen weiterhin mit einer Schadensersatzklage. Letzte Woche hatte Lieberberg den Betreibern der Rennstrecke ein Ultimatum bis zum heutigen Tag gesetzt, die Belegung des Pfingstwochenendes mit einem Formel-1-Rennen rückgängig zu machen oder die Verlegung zu erklären. Die Nürnburgring GmbH bat um einen einwöchigen Aufschub der Frist und will sich jetzt bis zum 29. Oktober äußern. Lieberberg zeigte sich damit einverstanden und droht dennoch eine Schadensersatzklage in Höhe von mindestens 1,5 Mio. Euro an. Das Rock am Ring Festival findet seit 18 Jahren am Nürburgring statt, an den Verträgen zwischen Lieberbergs Konzertagentur und der Nürburgring GmbH sei „nicht zu rütteln“, zitiert dpa den Impresario. „Das ist mir in 30 Jahren als Konzertveranstalter noch nicht passiert, dass einer sagt: Herr Lieberberg, Sie haben das Haus zwar gemietet, aber wir haben es jetzt nochmal vergeben“, kommentierte er.

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