EMI-Chef Alain Lévy will, dass Musikfans den gesamten Katalog der Firma digital einkaufen können. Dafür will EMI die Anzahl der Outlets erweitern, in denen das Repertoire verfügbar ist. In drei bis fünf Jahren könne das Online-Geschäft bis zu 25 Prozent des Gesamtmarkts ausmachen, prognostizierte der Chairman & CEO von EMI Recorded Music in der „Financial Times“. Deshalb will Lévy das Repertoire nicht nur in Online-Shops wie Napster, iTunes Music Store, Connect & Co. anbieten, sondern auch in Kiosksystemen für den Einzelhandel, für diverse Mobilfunkanwendungen, aber auch bei Fluglinien und Hotelketten. EMI werde besondere Anstrengungen unternehmen, um ein „sehr flexibles Model zu etablieren“. Lévy will den EMI-Content „allen denkbaren Wiederverkäufern in allen relevanten Formaten“ zur Verfügung stellen. So soll gewährleistet werden, dass eine möglichst große Bandbreite von legalen Geschäftsmodellen EMI-Inhalte anbieten kann. Ob die 100-prozentige digitale EMI-Versorgung auch den Beatles-Katalog beinhaltet, gab Lévy leider nicht bekannt.
Lévy baut digitale EMI-Angebote aus
EMI-Chef Alain Lévy will, dass Musikfans den gesamten Katalog der Firma digital einkaufen können. Dafür möchte EMI die Anzahl der Outlets erweitern, in denen das Repertoire verfügbar ist.



