Vier Jahre sind seit der Veröffentlichung des letzten Albums, „Romantik“, vergangen, und doch hat es den Anschein, als hätten Element Of Crime nur mal eine kurze Pause eingelegt. Auf „Mittelpunkt der Welt“ hat sich die Gruppe nicht neu erfunden, sondern kultiviert perfekt ihre unnachahmlich sanfte Melancholie, die fast alle Songs auszeichnet. Auch wenn Sven Regener in den letzten Jahren als Buchautor große Erfolge feierte – wenn er im Verbund mit Jakob Ilja, David Young und Richard Pappik zur Trompete oder Gitarre greift, dann stellt sich eine ganz eigene Magie ein. „Die Pause von vier Jahren ging nicht von mir aus,“ erklärt Regener. „Die Band hatte beschlossen, eine Auszeit zu nehmen, und ich musste die Zeit irgendwie überbrücken. Sonst hätte ich wohl meine Schriftstellerkarriere noch ein wenig hinausgezögert. Wir waren allerdings alle sehr froh, als es endlich wieder losging.“
Landschaftsgärtner für Neurosen aller Art
Element Of Crime ist eine Band, die nach 20 Jahren im Musikbusiness niemandem mehr etwas beweisen muss und die trotzdem auf ihrem neuen Album mehr musikalischen Ehrgeiz entwickelt als so manche hochgelobte Newcomer-Formation.



