In einem ersten Vergabeverfahren hatte keiner der insgesamt elf Bewerber die erforderliche Mehrheit von 22 Stimmen erreicht, wobei der Antrag der Rockradio GmbH an einer einzigen Stimme scheiterte (wir berichteten). In einem offenen Brief verlangten daraufhin namhafte Künstler und Vertreter der Musikbranche eine stärkere Beachtung der zeitgenössischen Musikkultur Deutschlands.
Landeszentrale entscheidet erst im Mai
Die Entscheidung über die Vergabe der Rundfunkfrequenzen in Rheinland-Pfalz ist vertagt. Die Landeszentrale für private Rundfunkveranstalter (LPR) hat auf ihrer gestrigen Sitzung beschlossen, das Lizenzvergabeverfahren erst am 11. Mai dieses Jahres abschließend zu beraten. Damit soll den Antragstellern, unter ihnen auch die Deutsche Rockradio GmbH, zu deren Gesellschaftern Prominente wie Peter Maffay, die Scorpions oder Marius Müller-Westernhagen gehören, Gelegenheit gegeben werden, ihre Anträge noch einmal zu überarbeiten.


