Musik

LAMC will Stellung von Latin-Repertoire stärken

Während sich die europäische Branche in Köln zur Popkomm. trifft, findet ab heute zum vierten Mal die Latin American Music Conference (LAMC) im Beverly Hilton Hotel in Los Angeles statt.

Während sich die europäische Branche in Köln zur Popkomm. trifft, findet ab heute zum vierten Mal die Latin American Music Conference (LAMC) im Beverly Hilton Hotel in Los Angeles statt. Die dreitägige Messe soll einen Querschnitt des lateinamerikanischen Rap, HipHop und Alternative-Rock bieten, die Popularität dieser Genres fördern, sowie Künstler, Plattenfirmen und A&Rs zusammenführen. Josh Norek, Gründer der Veranstaltung, sieht für die mangelnde Bekanntheit lateinamerikanischer Musik im Mainstream vor allem mangelndes Airplay als Grund: „Das Problem liegt nicht bei den DJs, sondern bei den Plattenfirmen. Sie wissen nicht, wie man eine erfolgreiche Radiokampagne durchführt.“ Er fordert die Integration von Bands wie Molotov oder Cafe Tacuba in die normale Radiolandschaft. Tomas Cookman, Mitgründer der LAMC, gibt sich aber optimistisch für die Zukunft: „Ich denke, das Radio wird reagieren, denn Musik und entsprechendes Publikum sind vorhanden.“ Der Einzelhandel habe sich jedenfalls dem wachsenden Genre bereits verstärkt angenommen.