Musik

Laith Al-Deen macht deutschen Textern Mut

Laith Al-Deen setzt sich für mehr deutschsprachige Musik ein und ermuntert Nachwuchsbands, sich nicht dem allgemeinen Trend zu englischen Texten anzuschließen.

Laith Al-Deen setzt sich für mehr deutschsprachige Musik ein und ermuntert Nachwuchsbands, sich nicht dem allgemeinen Trend zu englischen Texten anzuschließen. „Deutschsprachige Popmusik hat es hier zu Lande sehr schwer; dafür ist auch das Radio verantwortlich“, sagte der 33-Jährige gegenüber der dpa. „Englischsprachige Acts werden genommen, obwohl sie teilweise viel schlechter sind.“

Besonders die Erfolge von jungen Künstlern wie Juli, Silbermond und Wir sind Helden machen ihm Mut. „Diese Entwicklung sollte sich auch in anderen musikalischen Stilrichtungen wie Jazz oder Pop verstärkt durchsetzen“, so Laith Al-Deen, der am 5. September mit „Die Frage wie“ (Sony BMG) ein neues Album in den Handel bringt. Ab dem 27. Oktober startet zudem seine Deutschland-Tournee in der Columbiahalle in Berlin, die am 7. Dezember im Mannheimer Capitol endet.