Lagardère Media plant für die kommenden 18 Monate die Eröffnung von sechs weiteren Geschäften. Außerdem will die Gruppe ihre zehn Extrapole-Läden umflaggen; die elf weiteren Outlets der Lagardère-Tochterfirma Hachette Distribution Services (HDS) unter dem Namen Furet du Nord sollen ihren Namen dagegen beibehalten. Lagardère soll für die Megastores knapp 170 Millionen Euro bezahlt haben und im Rahmen der Übernahme keine Schließungen planen. Laut dem britischen Branchenmagazin „fono“ soll Lagardère zudem das Namensrecht für Virgin Megastores in Spanien und Portugal sowie eine Option für weitere, nicht benannte europäische Länder erworben haben. Der britische Virgin-Konzern bleibe aber Inhaber der beiden Outlets in Österreich und von vier weiteren in Italien. In einem Gastkommentar der Zeitschrift erklärte Simon Wright, CEO der Virgin Entertainment Group, er glaube, dass Lagardère bessere Möglichkeiten zu einer Expansion nach Deutschland oder Spanien habe als sein Konzern.
Lagardère will mit Virgin expandieren
Lagardère Media plant nach dem Kauf der französischen Virgin Megastores für die kommenden 18 Monate die Eröffnung von sechs weiteren Geschäften.


