Seit hundert Jahren pflegt die kalabrische Mafia ihr eigenes Liedgut. Doch bevor der Italiener Mimmo Siclari die Songs der „Ndrangheta ans Licht brachte, exisiterte die Mafia-Musik nur im Underground. Heute erfreuen sich die Moritaten vom Verbrecher-Dasein nicht mehr nur auf kalabrischen Cassetten-Märkten großer Beliebtheit. Nachdem der Fotograf Francesco Sbano und der Journalist Max Dax vor drei Jahren eine Reportage über das folkloristische Phänomen in Süditalien veröffentlichten, nahm ein CD-Projekt Form an, das unerwarteten Erfolg nach sich zog. Das Album „Il Canto Di Malavita – La Musica Della Mafia“ von Mimmo Siclari Ed I Cantori Di Malavita ging allein in Deutschland 20.000 mal über die Ladentheke. Mit „Omertà, Onuri E Sangu – La Musica Della Mafia II“ (Bestellnummer: 5000120943) präsentiert PIAS am 1. Juli den Nachfolger des Folklore-Bestsellers.
„Unsere Erwartungen diesmal sind sehr hoch, da sich das erste Album fast ohne Marketing zum absoluten Dauerbrenner entwickelt hat“, erklärt Christian Klabunde, Label-Manager bei PIAS, gegenüber musikwoche.de. „Also haben wir zur Veröffentlichung alle Promotion- und Marketingmaßnahmen auf den Punkt gebracht, so dass wir mit einem Chartentry rechnen.“ Die groß angelegte Presse- und Radio-Kampagne läuft über das Nuzzcom Music Office, das auch zum Erfolg des Buena Vista Social Club maßgeblich beitrug. Umfangreiches Handelsmarketing flankiert die Kampagne. PIAS vereinbarte dazu unter anderem Kooperationen mit WOM, HMV, Müller, jpc und amazon.de.
Abgerundet wird das Promotion-Paket durch einen Beitrag auf der kommenden „Schöner Hören“-CD des Spiegel-Magazins. Hervorheben möchte Klabunde auch den TV-Beitrag auf Arte am 26. Juni um 20.15 Uhr und die gezielte Bemusterung italienischer Restaurants in Berlin, Hamburg oder München sowie im gesamten Ruhrgebiet mit CDs, Infomaterial und Postern. Im Internet findet der interessierte User zudem auf der Website www.malavita.com zahlreiche Artikel zum Thema.


