Weil sich die neuen Eigner der Warner Music Group von einigen Schlüsselmanagern trennen wollen, erwägen mehrere Künstler, Warner den Rücken zu kehren. Zum Beispiel will Missy Elliot gehen, weil Elektra-Chefin Sylvia Rhone vor die Tür gesetzt werden soll. „Sylvia war immer für mich da, und ich glaube jetzt sind wir beide wieder auf dem freien Markt, weil ich nur noch ein Album abliefern muss“, sagte die Grammy-Preisträgerin der „New York Post“. Danach wolle sie abwarten, wohin es Rhone verschlägt. Elliots Manager, Chris Lighty, erklärte in diesem Zusammenhang, ihm wäre es am liebsten, wenn dieses letzte Warner-Album überhaupt nicht mehr erscheinen würde: „Schließlich will ich ja nicht, dass das ein Rohrkrepierer wird.“ Dem Vernehmen nach planen auch noch andere Künstler (u.a. Gerald Levert, Tamia, Yolanda Adams) ihren Abgang bei Warner. Dass die Elektra-Chefin tatsächlich entlassen wird, ist offiziell nicht bestätigt, jedoch sprach Rhone in einem Memo an ihre Mitarbeiter vom „Ende eines Kapitels in meiner Karriere bei dieser Firma, bei der ich fast zehn Jahre als Chairman/CEO tätig war“. Gerüchten zufolge ist EMI bereits stark an einer Verpflichtung von Rhone interresiert.
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