Bereits seit zwei Jahren pflegt Kosmo gute Beziehungen zu Ministry Of Sound UK (MoS), wo auch Titel von Kosmo-Acts erschienen. „MoS ist dann an uns herangetreten und machte uns das verlockende Angebot eines gemeinsamen Joint Ventures für den UK Markt“, verrät Kosmo-Chef Michael Rank, der eine 50-prozentige MoS-Beteiligung aushandelte. „Wir wissen, dass der Kosmo-Style in der UK-Szene sehr angesagt ist und hoffen nun auch dort auf Charts-Erfolge. Wir diskutieren mit unserem Partner sehr intensiv, welche unserer Titel auch dort Potenzial haben und legen gemeinsam unseren Release Schedule für UK fest“, erläutert Rank. In England ist Kosmo beim MoS-Unterlabel Incentive angesiedelt, das für Promotion und Marketing zuständig ist und dem Labelmanager von Kosmo UK Platz bietet.
Die ersten Veröffentlichungen sind „Miami Pop“ von Phil Fuldner, „Pure Hooney“ von Joe & Jessey und „Scream“ von Nalin Inc. Dieser Track ist auch für Kosmo in Deutschland ein zentraler Titel. Das Album von Nalin Inc., „Different Affairs“, soll in den nächsten Wochen folgen. Longplay und Single kommen auch vom weltweit gesignten Emmanuel Top, mit „Bang Bang“ steht ein neuer Track von Tomcraft an. Hohe Erwartungen setzt Kosmo auch in den Song „U Know Y“ von Moguai, der laut Marketing-Leiter Erik May bereits „der große Track der Mayday war und auch die Loveparade dominieren soll“.
Die Promotion-Arbeit dafür findet mit einem aufgestockten Team fortan verstärkt inhouse statt, während gleichzeitig ein weiterer Fulltime-A&R seit Ende 2001 bei Kosmo arbeitet. Neu ist ebenfalls, dass die Compilation-Vergaben des Repertoires seit April über Sputnik laufen, die neue Firma des einstigen Marketing Directors von EMI Music Media, Klaus Eickemeyer. „Davon erhoffen wir uns eine Optimierung“, sagt Rank, der mit Eickemeyer über das neugegründete Label Konsum zudem kommerzielle Dance-Projekte veröffentlichen will.



