Der renommierte britische Komponist und Dirigent Sir Malcolm Arnold, der sich durch seine Zusammenarbeit mit Deep Purple auch über die Klassikszene hinaus einen Namen gemacht hat, ist im Alter von 84 Jahren am 23. September gestorben.
Der am 21. Oktober 1921 im englischen Northampton geborene Künstler erlag nach kurzer Krankheit einer Brustinfektion. Arnold, der zu den bedeutendsten britischen Komponisten gehört, verfasste neun Symphonien, berühmt wurde er vor allem für seine Soundtracks zu 132 Filmen, darunter „Die Brücke am Kwai“, „Whistle Down The Wind“ und „Hobson’s Choice“.
Arnold galt stets als musikalisch offener Mensch. Den Beweis dafür trat er im August 1969 an, als er trotz Kritik aus dem klassischen Lager das „Concerto For Group And Orchestra“ des Deep-Purple-Organisten Jon Lord in der Royal Albert Hall aufführte. Die dabei mitgeschnittene Live-LP, die heute als CD, SACD, DVD-Audio und DVD-Video vorliegt, bildete eine der erfolgreichsten Veröffentlichungen, an der Arnold beteiligt war.




