Das „Summerjam“-Festival, alljährlich einer der wichtigsten Termine für Reggaefans, ist von der Absage bedroht: Die Stadt Köln hat ein Verbot angekündigt. Derzeit laufen Verhandlungen um Auflagen, die eine Absage verhindern sollen. Der „Summerjam“, der vom 4. bis zum 6. Juli am Fühlinger See stattfinden soll und von Contour Music veranstaltet wird, sei, was den Drogenkonsum angehe, „im Kern extrem kriminogen und daher nicht mehr genehmigungsfähig“, urteilte Robert Kilp, Leiter des Kölner Ordnungsamts. Bürgermeister Fritz Schramma hat aber Kompromissbereitschaft signalisiert: „Ich würde mich freuen, wenn wir das Festival in Köln halten und für Köln sichern können“, sagte er dem „Kölner Express“. Aus dem Rathaus hieß es, dass man dem Veranstalter strengere Auflagen bei Drogenkontrollen vorschreiben könnte. Und auch die Gegenseite machte mobil: In den vergangenen Tagen wurde ein offener Brief publik, den unter anderem Wolfgang Niedecken und Gentlemen unterzeichneten. „Es kann nicht sein, dass die Stadt Köln – weil einige illegale Drogen zu sich nehmen, was auf jedem Konzert passieren kann – eine Veranstaltung verbietet, die national und international eine große Reputation genießt. Dann dürfte in der Konsequenz in Köln kein einziges Konzert mehr stattfinden“, argumentieren die Verfasser.
Köln und Contour ringen um „Summerjam“-Festival
Das „Summerjam“-Festival, alljährlich einer der wichtigsten Termine für Reggaefans, ist von einer Absage bedroht: Die Stadt Köln hat ein Verbot des Festivals angekündigt, die Veranstalter bemühen sich jedoch weiterhin in Verhandlungen, dies abzuwenden.



