Schon 50 Cent wusste: Mit lässt man Herzen höher schlagen. Während der „Candy Shop“-Rapper mit seinen Entwürfen die Pulsfrequenz von Erwachsenen im Visier hat, konzentriert sich die Familie von Kollegin Beyoncé lieber auf die Ursprungsklientel. Ihr Spielzeug richtet sich vorrangig an die Kundschaft im einstelligen Lebensjahrbereich.
Daddy Knowles hat sich nämlich überlegt, dass Kinder nicht früh genug lernen können, was gute und was schlechte Musik ist. Und weil in seinen Ohren Hip-Hop das einzig Wahre ist, wird er künftig kleine Grobmotoriker zu heißblütigen Dancefloor-Expressionisten ausbilden. Da Kinder jedoch sehr gemein sein können und die ersten Schritte auf Diskothekenboden im Regelfall Zeugnisse puren Dilettantismus sind, die lieber nicht von Außenstehenden betrachtet werden sollten, liefert der Vater von Beyoncé die Tanzfläche direkt in die familiären vier Wände.
Früh übt sich
„Baby Jamz Tanzmatte“ nennt sich so ein rappendes Stück Plastik dann beispielsweise. Und auf der können die kleinen Wonneproppen ihre Skillz so lange verfeinern, bis sie sich heiß genug für den Auftritt beim nächsten Familienfest fühlen. Jetzt dürfte auch klar sein, wie Beyoncé gelernt hat, ihren Körper zu bewegen.


