Die japanische Verwertungsgesellschaft Jasrac konnte ihre Einnahmen bis Ende März 2003 bei einem kleinen Plus von 0,7 Prozent auf mehr als 106 Mrd. Yen etwa auf Vorjahresniveau halten. Nach der Umrechnung in Euro stehen dem Vorjahresergebnis in Höhe von rund 910 Mio. Euro nach damaligen Wechselkursen allerdings nun nach derzeitigen Kursen nur noch rund 750 Mio. Euro gegenüber. In der Jasrac-Bilanz glichen hohe Zuwächse im Geschäft mit Klingeltönen rückläufige Einnahmen aus dem Verkauf von Tonträgern zum Teil aus: Die Tantiemen aus der Vermarktung von Klingeltönen stiegen um 91 Prozent auf umgerechnet fast 52 Mio. Euro. Gleichzeitig legte die Gesellschaft bei den Einnahmen aus dem Online-Karaoke-Geschäft um 5,4 Prozent zu, und bei den Aufführungsrechten um 2,5 Prozent. Hier wirkten sich die Währungseffekte positiv aus, die Gesellschaft verzeichnete nach der Umrechnung in Yen bei den Einnahmen aus internationalen Aufführungsrechten ein Plus von 25 Prozent. Die Tantiemen der Jasrac aus mechanischen Verfielfältigungsrechten gingen insgesamt um 7,4 Prozent zurück, dazu trugen Verkäufe von CDs ein Minus von 9,4 Prozent bei. Obwohl die auch weltweit erfolgreich verkauften DVDs mit japanischen Animes die internationalen Einnahmen im DVD-Bereich um das vierfache wachsen ließen, verzeichnet das gesamte Segment ebenfalls ein knappes Minus von 1,3 Prozent.
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