Vorbei die Zeiten, in denen Superstars gesucht wurden – jetzt geht es um blutrünstige Supersauger. Die gab es im Musikbusiness zwar schon immer, aber da haben sie meist so wichtige Positionen inne, dass man ihrer schlecht habhaft werden kann. Also lässt der einstige Bohlen-Schützling Alexander Klaws seine Mordgelüste demnächst an anderen aus: Mit Hammer und Holzpfahl bewehrt, macht er bereits in wenigen Wochen Jagd auf die Untoten in Roman Polanskis Berlin-Inszenierung von „Tanz der Vampire“.
In dem Bühnenstück, das im Untertitel die Bezeichnung „Grusical“ führt, übernimmt der mittlerweile nur noch mäßig erfolgreiche 23-Jährige eine der Hauptrollen, nämlich die des „Alfred“. In gewisser Hinsicht tritt Klaws damit in die Fußstapfen von Regisseur Polanski. Der spielte schon 1967 in der Kinoversion der Gruselkomödie den verängstigten Assistenten des vampirjagenden „Professor Ambronsius“.
Lachnummern als fester Bestandteil
Premiere des komischen Stückes ist am 10. Dezember im Berliner „Theater des Westens“. Für Klaws ist es das erste Mal, dass er seine stimmlichen und tänzerischen Qualitäten auf einer Musical-Bühne zum Besten gibt.


