Musik

Klaus Bönisch feiert mit Deep Purple Erfolge

Neustart mit handgemachter Musik

EPM Entertainment ist nach der Insolvenz im Juni und dem überraschenden Abgang von Firmengründer Hans-Peter Riegel in die Schweiz mittlerweile Geschichte. Klaus Bönisch mischt mittlerweile mit zwei Agenturen wieder in der Veranstalter-Branche mit. Neben der Klaus Bönisch Konzertagentur ist Bönischs Frau mit einer gleichnamigen Consultingagentur aktiv. Berit Bönisch will als örtlicher Veranstalter in München und mit verschiedenen Tourneen, unter anderem Lisa Stansfield, agieren. Klaus Bönisch wird mit seiner Frau bis Ende des Jahres zirka 100 Konzerte und Events veranstaltet haben. Das Ehepaar hat vor allem mit Auftritten von Chris De Burgh und Deep Purple gute Erfolge erzielt. Jedes der sieben Konzerte der Hardrock-Legende zog bis zu 6000 Besucher an.

Bönisch sieht mit den jüngsten Auftritten seine Aufbauarbeit für die Band bestätigt: „Ich habe seit 1998 mit Deep Purple gearbeitet und darauf geachtet, dass der Markt Deutschland nicht mit einer zu hohen Frequenz an Konzerten ausblutet.“ Hinzu komme, dass die Band mit ihrer „Spielfreude und mit guter handgemachter Musik für Mundpropaganda sorgt“. Als nächstes größeres Projekt wird Bönisch im Dezember die Deutschland-Tournee von Manowar mit 15 Konzerten veranstalten. Auch Deep Purple will wieder nach Deutschland, geplant ist eine Hallentour im kommenden Jahr. Neben dem Veranstalten hat Bönisch auch den Managementbereich als neues Geschäftsfeld ins Auge gefasst. Derzeit hat er einen Künstler mit dem Namen Tommy unter Vertrag, weitere Acts sollen folgen. Ziel im kommendes Jahr sei es, „Marktanteile zurück zu gewinnen“. Die Perspektiven sind laut Bönisch gut: „Ich glaube nicht, dass das Geschäft härter geworden ist, denn es war bereits am Limit angelangt. Die Künstler wollen persönlich betreut werden und sich nicht mit wechselnden Gesichtern eines Konzerns auseinandersetzen. Dieses Engagement können wir gewährleisten.“