Musik

Klassikspektakel kommt nach Deutschland

In Berlin stellte Raymond Gubbay kürzlich seine Show Classical Spectacular vor. Gemeinsam mit DEAG Classics und concert concept bringt der Londoner Impressario die Multimediaveranstaltung mit 250 Mitwirkenden als größte Klassikshow der Welt nach Deutschland.

Im Club 40 Seconds in Berlin stellte Raymond Gubbay am 14. Juni seine Show Classical Spectacular vor. Gemeinsam mit DEAG Classics und concert concept präsentiert der Londoner Impressario die Aufführung erstmals in Deutschland. Die Multimediaveranstaltung gilt mit 250 Mitwirkenden als größte Klassikshow der Welt und wurde bereits von mehr als zwei Mio. Besuchern in England und den Beneluxstaaten gesehen.

„Als ich 1989 mit der Show in der Royal Albert Hall begann, wollte ich auch andere Bevölkerungsschichten ansprechen“, so Raymond Gubbay. Zu diesem Zweck kombinierte er die populärsten Werke der klassischen Musik mit einer Show, bestehend aus Licht- und Lasereffekten, Feuerwerk und Kanonendonner. „Wir haben viel von Rock- und Popkonzerten gelernt, um ein größeres Publikum anzusprechen. So ist es uns auch gelungen, Jugendliche an die klassische Musik heranzuführen“, erläutert der 59-jährige Engländer das Erfolgsrezept der Veranstaltung. Für die Musik sorgt das Royal Philharmonic Orchestra mit mehr als 100 Instrumentalisten und 120 Chorstimmen unter der Leitung von Anthony Inglis.

„Es ist sehr wichtig, ein bekanntes Orchester zu haben, damit es ein ernsthaftes Konzert wird. Natürlich könnten wir auch ein preiswertes osteuropäisches Orchester haben, aber wir machen keine Kompromisse“, betont Gubbay. „Wir wollen saubere klassische Musik in hoher Qualität anbieten, nur etwas anders verpackt“, ergänzt Jan Schöttke (DEAG Classics).

Ab November ist Classical Spectacular in den größten Konzerthallen Deutschlands in Berlin (Velodrom, 5. November), Hamburg (Color Line Arena, 6. November), Köln (Kölnarena, 13. November), Frankfurt (Festhalle, 26. November) und Hannover (TUI Arena, 3. Dezember) zu sehen. „Wir rechnen mit fünf ausverkauften Konzerten. Sollte die Nachfrage noch größer sein als erwartet, sind auch Zusatzkonzerte denkbar“, verspricht Schöttke. Auch im nächsten Jahr wird Classical Spectacular in Deutschland gastieren.