Dies belegt das kürzlich erschienene IFPI-Jahrbuch, „The Recording Industry In Numbers 2002“. Der Anteil des klassischen Repertoires an den von der IFPI auf den Gesamtmarkt hochgerechneten Umsätzen in Deutschland sank 2001 auf sieben Prozent; von den frühen bis in die späten Neunziger pendelte dieser Wert zwischen neun und zehn Prozent. Diese Entwicklung lässt sich weltweit verfolgen: Mit Ausnahmen wie in Großbritannien, Kanada oder Spanien verzeichnen CDs mit klassischer Musik sinkende Marktanteile. In manchen Märkten wie in Frankreich, Belgien und Italien halbierte sich der Anteil gar. In den Niederlanden brach das Klassikgeschäft nach einem Zwischenhoch von elf Prozent 2000 binnen zwölf Monaten auf sechs Prozent ein.
Klassikgeschäft weltweit rückläufig
IFPI-Jahresbericht zeigt Einbrüche im deutschen Klassikmarkt


