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Klassik Radio an der Börse gut empfangen

Mit dem Augsburger Klassik Radio wagte am 15. Dezember der erste Radioanbieter Deutschlands den Sprung an die Börse: Nach einem guten ersten Handelstag legte das Papier am 16. Dezember weiter zu.

Mit dem Augsburger Klassik Radio wagte am 15. Dezember der erste Radioanbieter Deutschlands den Sprung an die Börse: Nach einer Erstnotiz bei 6,05 Euro legte der Aktienkurs von Klassik Radio im Tagesverlauf zu und erreichte bei Börsenschluss einen Wert von 7,50 Euro. Zu Handelsbeginn am 16. Dezember legte das Papier weiter zu und stieg zwischenzeitlich um mehr als 21 Prozent auf bis zu neun Euro.

„Es war ein spannender Weg bis hierhin und wir sind stolz, heute Radiogeschichte in Deutschland geschrieben zu haben“, sagte Klassik Radio-Alleinvorstand und Mehrheitseigentümer Ulrich Kubak der Agentur „Reuters“. Kubak sieht den Börsengang vor allem als PR-Maßnahme, mit der er die Werbezeitenverkäufe bei seinem Sender verbessern will. Das bestätigte auch Investor Florian Homm: „Klassik Radio ist ein wahrer Monopolist“, schwärmte Homm gegenüber „Spiegel online“: „Der Sender erreicht die vermögenden Generationen, die Sinn für Ästhetik haben und die für die Werbekunden außerordentlich interessant sind.“ Er hoffe künftig auf noble Automarken oder Vermögensverwaltungen als Werbepartner.

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