Musik

Klarheit mit Matchbox 20

Folkrock ist eine feste Größe auf dem amerikanischen Musikmarkt. Nach den erstaunlichen Verkaufserfolgen von Gruppen wie Hootie & The Blowfish, Counting Crows und Wallflowers schickt sich jetzt Matchbox 20 an, in die Liga der Superseller aufzusteigen: Vom Debütalbum, „Yourself Or Someone Like You“ (eastwest, diese Woche auf Platz 63 der Charts) gingen bereits mehr als drei Millionen Stück weg. Rob Thomas, in Deutschland geborener Sänger und Songwriter, sieht sich in der Tradition von Geschichtenerzählern wie Willie Nelson und Ani DiFranco, der überaus erfolgreichen Gallionsfigur des amerikanischen Gay-Movements. „Die Klarheit und Tiefe ihrer Texte strebe ich an“, gibt er offen zu. Nach Thomas‘ Einschätzung brachten vor allem die unermüdlichen Bühnenaktivitäten seiner äußerlich eher unauffälligen Combo den Durchbruch: „Für eine Band wie uns ist es sehr schwer, populär zu werden, denn wir bespucken keine Polizisten und stecken uns auch keine Nadeln in den Hintern.“