Konkret geht es dabei um einen Vorfall im Januar dieses Jahres, bei dem The Game mit seiner Entourage den Radio-Moderator DJ Zxulu in Maryland, USA angegriffen haben soll. Dieser hätte, genauso wie noch ein zweiter Mann, Verletzungen erlitten.
Das Gericht prüft nun nicht nur, inwiefern The Game an der Tat beteiligt war, sondern auch inwieweit die Firmen im Umfeld des Rappers belangt werden können. Denn die anschließende Verabeitung des Vorfalls in einem Remix des 50-Cent-Songs „Hate It Or Love It“ steht in der Diskussion.
Skandale im Namen der Street Credibility
In dem Song rappt The Game die Zeilen „I’m raps MVP/Don’t make me remind y’all what happened in D.C.“ Die an der Veröffentlichung des Songs beteiligten Firmen G-Unit, Aftermath Entertainment und Shady Records werden nun verklagt, da sie The Games Gewaltverherrlichung weiterverbreiten.
„Wie in unserer Klageschrift zu lesen ist, sind viele dieser Labels und Musiker stolz auf ihre Karrieren, die sie mit ihrer Street Credibilty aufgebaut haben“, erklärte Anwältin Stephanie Moran. Zudem zitierte sie eine beliebte Rap-Wahrheit: Die Veröffentlichungen der Beteiligten verkauften sich besser, wenn die Künstler etwas unternähmen, das ihre Street Credibility in der Öffentlichkeit verstärke. Und der Song, in dem explizit Bezug auf die Gewalttat genommen werde, habe ganz konkret dabei geholfen, mehr CDs zu verkaufen.


