Knapp sechs Wochen vor dem ursprünglich angesetzten Beginn seiner Anhörung sieht sich George Michael mit neuen Anschuldigungen konfrontiert. Der 43-Jährige, der Anfang Oktober des vergangenen Jahres inmitten des Londoner Straßenverkehrs zusammengesunken am Steuer seines Luxuswagens aufgefunden wurde, wird nun auch des fahrlässigen Führens eines Automobils angeklagt.
Bislang forderte die Staatsanwaltschaft, dass sich der Popstar für das Mitführen von illegalen Drogen sowie für seine Fahruntüchtigkeit zu verantworten habe. Die Erweiterung der Anklageschrift wurde gestern von einem Londoner Justizausschuss vorgenommen. George Michael selbst war nicht anwesend, er ließ sich durch seinen Anwalt Keima Payton vertreten.
Alles anders
Die neue Sachlage führt auch dazu, dass sich der vorgesehene Prozesstermin ändert. Ursprünglich sollte dieser am 23. April stattfinden. Nun ist die Anhörung auf volle zwei Tage angesetzt, ein genaues Datum steht noch nicht fest.


