Musik

Klage gegen CD-Kopierschutz in den USA

Eine US-Bürgerin hat vor einem Gericht in Kalifornien Klage gegen Fahrenheit Entertainment, dessen Independent-Label Music City Records und die Software-Firma SunnComm wegen kopiergeschützter CDs eingereicht.

Eine US-Bürgerin hat vor einem Gericht in Kalifornien Klage gegen Fahrenheit Entertainment, dessen Independent-Label Music City Records und die Software-Firma SunnComm eingereicht. Sie wirft den Unternehmen im Zusammenhang mit den von ihnen angebotenen kopiergeschützten CDs unfaire Geschäftspraktiken und die Verletzung privater Rechte vor. Fahrenheit und Music City Records greifen für ihre Veröffentlichungen auf das Kopierschutzsystem MediaCloQ von SunnComm zurück. CD-Käufer haben damit die Möglichkeit, Kopien einzelner Songs unter Angabe ihrer E-Mail-Adresse und während die Original-CD in ihrem Laufwerk ist downzuloaden. Die Lieder können dann aber nur auf dem entsprechenden Computer abgespielt werden. Auf diese Vorgehensweise werde, wie es in der Klage heißt, auf der CD-Hülle nicht ausreichend hingewiesen. Zudem ermögliche die Technologie den Missbrauch der persönlichen E-Mail-Daten. Die Adressen könnten widerrechtlich gespeichert, weiter verbreitet, rückverfolgt und auf Konsumentengewohnheiten hin untersucht werden.