Musik

Kira – Kleinod im Grönland-Katalog

Ihre Eltern sind Steuerberater; in der zwölften Klasse schmiss sie das Gymnasium in Wuppertal, um der Musik wegen nach Hamburg zu ziehen. Dank Herbert Grönemeyer konnte konnte Kira ihre künstlerischen Vorstellungen mit dem gleichnamigen Debütalbum konsequent verwirklichen. Resultat ist eine der besten deutschsprachigen Produktionen seit Jahren.

“Wir sind in jede Sackgasse gerannt, die sich uns geboten hat, und haben völlig unterschiedliche Versionen von fast jedem Song erzeugt“, sagt Kira. An den Stücken ihres Debütalbums arbeitete die 25-jährige Songwriterin zusammen mit Produzent und Keyboarder Michael Hagel über vier Jahre lang. „Am Anfang haben wir vieles am Computer programmiert und waren begeistert, aber irgendwann kam immer der Moment, an dem es nicht weiterging und sich alles austauschbar anhörte.“ Und so kamen andere echte Musiker mit echten Instrumenten ins Spiel. Vor zwei Jahren dann saß die nach eigener Einschätzung introvertierte Künstlerin, die 2000 aus ihrer Heimatstadt Wuppertal nach Hamburg gezogen war, auf Vermittlung ihres Musikverlags Freibank im Londoner Büro von Grönland Records und spielte Herbert Grönemeyer ihre Lieder vor. Der war schwer beeindruckt, nahm Kira unter Vertrag und ließ ihr alle Zeit, die sie brauchte, um ihre musikalischen Vorstellungen umzusetzen.

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