Musik

Kinderpornos bei KaZaA

Nicht nur Musik findet mittels KaZaA seinen illegalen Weg zu neuen Besitzern. Nun gingen der Polizei Kinderpornografen ins Netz, die über KaZaA getauscht hatten.

Nicht nur Musik findet mittels KaZaA seinen illegalen Weg zu neuen Besitzern. Die für ihre Beliebtheit bei File-Sharern bekannte Tauschbörse rückt nun unter noch weit bedenklicheren Vorzeichen in den Fokus der Strafverfolger. Die Internet-Software dient offenbar im großen Maßstab auch zum Austausch kinderpornografischer Inhalte. Wie das Bundeskriminalamt in Wiesbaden mitteilte, wurden in der zweiten Märzhälfte bundesweit Wohnungen und Geschäftsräume von 57 Beschuldigten durchsucht. Diese Personen stehen im Verdacht, Kinderpornos über das KaZaA-Netzwerk verbreitet zu haben. Das BKA beschlagnahmte bei diesen Razzien 72 Computer, 5144 Datenträger und 405 Videos.