Der Download-Markt explodiert, und Europa werde als nächstes davon profitieren, findet Larry Kenswil. Der President der Abteilung eLabs bei Universal Music glaubt an ein rasantes Wachstum im Jahr 2004. Je mehr namhafte Einzelhändler auf den Zug aufsprängen und Download-Shops eröffneten, desto besser sei das für die Zuwachsraten in diesem Marktsegment, sagte Kenswil in London auf einer Tagung der Royal Society for the Encouragement of Arts. „Europa ist als nächstes dran. So ziemlich jeder Anbieter, der in den USA gerade für Furore sorgt, plant seinen Einstieg hier jenseits des Teichs“, so Kenswil. „Und es gibt keinen Grund, warum diese Dienste in Europa nicht genauso erfolgreich sein sollten.“ Während die Planung diesbezüglich bei Napster schon relativ weit fortgeschritten scheint, rechnen Beobachter jedoch nicht mit ersten Ablegern der Shops von Apple, RealNetworks & Co. vor dem Sommer. Der Verkauf von Musik per Download eröffne den Plattenfirmen nicht nur neue Umsatzchancen, sondern ändere eventuell auch ihr Marketingverhalten, findet Kenswil. Künstler, die im physischen Einzelhandel kaum eine Rolle spielen, hätten im Digitalgeschäft eher Chancen. „Apple hat mit seinem iTunes Music Store fast jeden einzelnen Titel im Programm verkauft. Selbst die obskursten Dinger hat irgendjemand gekauft.“
Kenswil glaubt an goldene Download-Zeiten
Der Download-Markt explodiert, und Europa werde als nächstes davon profitieren, findet Larry Kenswil. Der President der Abteilung eLabs bei Universal Music glaubt an ein rasantes Wachstum im Jahr 2004.



