Musik

Kein eindeutiger Wiesn-Hit in Sicht

Drei Wochen vor Fassanstich können Musikexperten noch keinen eindeutigen Oktoberfest-Hit des Jahres ausmachen. Im Trend sollen aber Oldies und deutsche Songs liegen.

Drei Wochen vor dem Start des Münchener Oktoberfests können Musikexperten noch keinen eindeutigen Wiesn-Hit des Jahres ausmachen. Laut einer Umfrage der Süddeutschen Zeitung sei dem Wirtesprecher Toni Roderer noch kein potenzieller Hit untergekommen, lediglich „Halt a bisserl … wart a bisserl“ von der Gruppe Dirndlwahnsinn falle ihm da ein.

Die Meinungen der Musikchefs verschiedener Radiosender sind geteilt: Während Justus Fischer von Antenne Bayern „La Camisa Negra“ von Juanes gute Chancen einräumt, attestiert Martin Pohlers, sein Kollege von Radio Arabella, dem Hit des Kolumbianers „Wiesenuntauglichkeit“. Er tippt auf „Shake Your Balla (1.2.3 Alarma)“ von Hot Banditoz, „Heartbreaker“ von Blue Lagoon oder „(Is This The Way To) Amarillo“in der Version der Hermes House Band. Edi van Beek, Musikchef bei Bayern 3, hält dagegen die Juli-Hits „Perfekte Welle“ und „Geile Zeit“ für die Bierzelt-Renner des Jahres. Seine Trendprognose für die Wiesn 2005: „deutsche Lieder und Oldies“.