Musik

KaZaA droht neues Verfahren

Neuer Ärger kündigt sich für die Betreiber der Tauschbörse KaZaA an: Ein Bundesgericht in Australien gab nun grünes Licht für eine erneute Klage der Musikbranche gegen die P2P-Börse.

Neuer Ärger kündigt sich für die Betreiber der Tauschbörse KaZaA an: Ein Bundesgericht in Australien gab nun grünes Licht für eine erneute Klage der Musikbranche gegen die P2P-Börse.

Im Dezember 2005 kritisierten insgesamt 32 Unternehmen, darunter die australischen Niederlassungen von Warner, Universal, Sony BMG und EMI, dass KaZaA gegen ein im September gefälltes Urteil verstoße. Damals verordnete das Gericht, dass KaZaA ein Filtersystem installieren müsse, das nicht lizenzierte Inhalte aussortiert.

Sharman Networks, der Vertrieb der Tauschbörsensoftware, sperrte allerdings bislang nur den Zugang für australische Kunden, verzichtete jedoch auf den Einbau der Filtersoftware. „Dies stellt eine Missachtung des Urteils von Richter Wilcox dar“, erklärte Richterin Catherine Branson. „Statt der Entscheidung Folge zu leisten, bestärkt KaZaA auch weiterhin Nutzer darin, Aufnahmen zu kopieren und neue User anzuwerben.“

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