Wenn sie nur wollten, könnten Peer-to-Peer-Netzwerke wie Kazaa jederzeit verhindern, dass ihre Nutzer urheberrechtlich geschütztes Material tauschen, behaupten Experten. In einem Brief an die beiden Kammern des US-Parlaments behauptet die Videofirma Titan Media, Sharman Networks (Erfinder von Kazaa) könnte jederzeit Filtersysteme einsetzen, die Urheberrechtsverletzungen verhindern. Das Unternehmen, das sich auf die Produktion von erotischen Filmen für Erwachsene spezialisiert hat, zieht zur Untermauerung dieser These zwei unabhängige Experten heran. Entsprechende Technologien existerten bereits seit längerem und seien ohne großen finanziellen Aufwand einsetzbar, heißt es in dem Schreiben. Die Offiziellen bei Sherman Networks bleiben jedoch bei ihrer altbekannten Argumentation: Die derzeit vorhandenen Copyright-Filter können sehr leicht ausgehebelt werden und funktionieren nicht verlässlich. Titan hatte versucht, rund 1400 seiner Filme sperren zu lassen, die über das Kazaa-Netz getauscht werden.
Kazaa bestreitet die Wirksamkeit von Filtern
Wenn sie nur wollten, könnten Peer-to-Peer-Netzwerke wie Kazaa jederzeit verhindern, dass ihre Nutzer urheberrechtlich geschütztes Material tauschen, behaupten Experten. Die Kazaa-Betreiber sehen das natürlich anders.


