Kate Ryan
München – Um sich für einen Shoppingbummel durch München in Form zu bringen, nutzte die belgische Sängerin Kate Ryan ihren Besuch auf der musikwoche-Couch für ein paar Streckübungen. Dabei erzählte sie von den veränderten Produktionsbedingungen ihres neuen Albums „Stronger“. So habe sich die 23-jährige Künstlerin beim kreativen Prozess viel stärker eingebracht als noch bei ihrem Debütalbum „Different“. Besonders stolz sei sie auf den von ihr allein verfassten Piano-Song „The Rain“, mit dem sie ihr angestammtes Genre Dance-Pop stilistisch aufbricht. Zwar sei ihr klar, dass der Prozess, auch künftig ihr künstlerisches Spektrum noch zu erweitern, eine „Gratwanderung“ sei, da sie ihre alten Fans nicht enttäuschen will. Unterstützung findet sie jedoch bei ihrer deutschen Plattenfirma Ministry Of Sound, die schon früh an sie geglaubt und sie gesignt habe, nachdem die EMI, bei der sie in ihrem Heimatland Belgien unter Vertrag steht, eine Option für Deutschland nicht wahrgenommen habe – „und sich nun ärgert“, mutmaßt die selbstbewusste Musikerin. Zugleich sieht sie sich als Beispiel für kreative Dance-Künstler, die im Gegensatz zu den Casting-Acts ihren Sound selbst bestimmen und sich weiterentwickeln.



