Kanadas Branchenverbandspräsident Graham Henderson wertet die Umsatzzahlen des Jahres 2004 als Beleg für einen grundlegenden Umschwung im Käuferverhalten: Immer mehr Konsumenten würden Downloads aus kommerziellen Quellen beziehen, betonte der CRIA-Chef im Rahmen des nationalen Branchenevents Canadian Music Week. Zuvor hatte der erst kürzlich zum Verbandschef aufgestiegene Henderson nach sechs Jahren mit Minusbilanzen für 2004 erstmals wieder Zuwächse vermelden können: Bei den an den stationären Handel ausgelieferten Stückzahlen verbuchten die CRIA-Mitglieder ein Plus von fünf Prozent, die Umsätze legten allerdings aufgrund gefallener CD-Preise nur um ein Prozent zu. In dieser Statistik seien Onlineumsätze durch Versender wie Amazon oder Downloadanbieter wie Puretracks, iTunes oder Napster nicht enthalten, betonte Henderson Ende Januar. Zahlen nannte der vormalige Künstleranwalt allerdings nicht. Zudem wollte Jupiter-Analyst John Green die Euphorie Hendersons nicht ganz teilen: „Die Wahrheit ist, dass die meisten Jugendlichen heute Musik herunterladen, die größtenteils aus illegalen Quellen stammt“, erklärte der Marktforscher.
Kanadisches Downloadgeschäft kommt in Schwung
Kanadas Branchenverbandspräsident Graham Henderson wertet die positiven Umsätze des Jahres 2004 als Beleg für einen Umschwung im Käuferverhalten: Immer mehr Konsumenten würden Downloads aus kommerziellen Quellen beziehen.


