Musik

Kanadas Musikbranche macht Politikern Dampf

Der kanadische Phonoverbandschef Graham Henderson drängt erneut auf verbesserte Urheberrechtsgesetze für das nordamerikanische Land. Den Politikern Kanadas stellt er dabei die USA und Europa als beispielhaft dar.

Der kanadische Phonoverbandschef Graham Henderson drängt erneut auf verbesserte Urheberrechtsgesetze für das nordamerikanische Land. Den Politikern Kanadas stellt er dabei die USA und Europa als beispielhaft dar: „Wir wollen, dass sich die kanadischen Gesetzgeber an den Urheberrechten in den USA oder in Europa orientieren“, sagte der CRIA-Verbandsvorsitzende dem „Hollywood Reporter“. Im Herbst 2006 berät die kanadische Regierung einen C-60 genannten Gesetzesentwurf, der das Uploaden von Songs auf gemeinschaftlich genutzte Onlineportale und das Knacken von Kopierschutzsystemen verbieten soll.

Die Ergebnisse der ersten öffentlichen Anhörungen scheinen aber nicht den Erwartungen der Plattenfirmen entsprochen zu haben. So mahnt CRIA-Chef Henderson nun eine „robustere Sprache“ an und fordert die Regierung auf, deutlicher gegen illegale Downloads Front zu machen.

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