Es waren nicht die alteingesessenen Stars, die ihre Laufbahn mit einer weiteren Trophäe pflastern konnten, sondern die Newcomer Kaiser Chiefs, die mit ganzen drei Brit Awards die meisten Preise absahnten. Jetzt dürfen sie sich als beste britische Band, bester Live-Act und bester Rock-Act betiteln.
Ebenso neu war James Blunt bei der Veranstaltung als Preisträger. Dank seiner Hit-Single „You’re Beautiful“ konnte er sogar Robbie Williams als besten Solo-Künstler ausstechen und wurde zusätzlich für die beste Pop-Darbietung ausgezeichnet.
Coldplay konnten immerhin mit ihrem Album „X&Y“ und der Single „Speed of Sound“ punkten. Die Arctic Monkeys wurden als beste Newcomer gekrönt, während Green Day mit „American Idiot“ die Preise für das beste internationale Album und als beste internationale Band erhielten.
Kein Dank für Guy
Weiterhin bekam Paul Weller eine Trophäe für sein Lebenswerk, Kanye West und Madonna wurden in der Kategorie bester internationaler Künstler geehrt. Die Pop-Queen, die sich nach der Grammy-Verleihung vergangene Woche an der Leiste operieren ließ, schürte durch ihre Dankesrede die Gerüchte um eine andauernde Ehekrise. Der anwesende Guy Ritchie wurde weder erwähnt, noch durfte er seine Gattin mit einem Küsschen beglückwünschen.
Den musikalischen Höhepunkt der Veranstaltung in London bildete Prince, dessen Auftritt bis zuletzt nicht hundertprozentig sicher war, mit einem spektakulären Medley seiner größten Hits der letzten 20 Jahre.


