Juvenile sorgt in den US-Album-Charts für den dritten Spitzenwechsel binnen drei Wochen: Laut Zahlen von Nielsen SoundScan qualifizierten den Rapper 174.000 verkaufte Exemplare von „Reality Check“ für Platz eins. Juveniles bislang beste Charts-Platzierung war Rang zwei mit „Project English“ im Jahr 2001.
Mit James Blunt scheint zudem ein Brite den US-Markt geknackt zu haben; etwas, was Robbie Williams bislang nicht gelang. Blunt springt mit „Back To Bedlam“ von neun auf zwei und steigert seine Verkäufe in der 23. Charts-Woche um 142 Prozent auf 161.000 Einheiten. Zuvor hatte er seine Single „You’re Beautiful“ bei Oprah Winfrey vorstellen dürfen.
Während der Soundtrack zum TV-Film „High School Musical“ mit 138.000 Einheiten von Rang zwei auf drei rutscht, liefert Matisyahu mit seinem Werk „Youth“ das in der VÖ-Woche bestverkaufte Reggae-Album seit Beginn der Charts-Erhebung durch Nielsen SoundScan im Jahr 1991 ab und schafft es mit 119.000 abgesetzten Alben auf Platz vier. Auf fünf folgt mit Ne-Yo der Spitzenreiter der vergangenen Woche, dessen Album „In My Own Words“ nach Absatzzahlen von mehr als 300.000 Einheiten in der VÖ-Woche nun um mehr als 60 Prozent auf 113.000 Exemplare sanken.
96.000 verkaufte Exemplare von „On An Island“ brachten David Gilmour Platz sechs ein, gefolgt von Carrie Underwood mit „Some Hearts“ und 74.000 Einheiten, der Johnny-Cash-Kopplung „The Legend of Johnny Cash“ mit 70.000 Units und dem Soundtrack zum Cash-Biopic „Walk The Line“, das mit 63.000 Stück von elf auf neun steigt. Jack Johnson komplettiert die Top Ten, sein Album „Curious George“ setzt 60.000 Kopien ab und fällt um drei Positionen.
Mit 10,7 Mio. verkauften CDs lag die abgelaufene Charts-Woche um zwei Prozent unter dem Ergebnis der Vorwoche und um ein Prozent unter der Vorjahreswoche. Kumuliert liegt das US-Minus zum Vorjahr bei derzeit drei Prozent.



