In den Kategorien bester männlicher Interpret, bester Popkünstler und für „Justified“ als bestes Album kürten ihn die MTV-Zuschauer zum Sieger. Bereits beim zweiten Award wußte Justin nicht mehr, was er sagen sollte, so überrascht war er darüber, dass sein Name als Sieger vorgelesen wurde. Justin setzte sich dabei unter anderem gegen Superstars wie Eminem, Robbie Williams oder Craig David durch.
Mit zwei Trophäen strahlte Beyoncé Knowles nach der Gala. Die Destiny’s-Child-Sängerin wurde mit den EMAs als beste R&B-Künstlerin und für ihren Song „Crazy In Love“ geehrt. In ihren Reden dankte die 22-Jährige besonders ihrem Freund Jay-Z, der mit ihr zusammen den Siegersong aufnahm.
Als beste Sängerin zeichnete MTV Dirrty X-Tina Aguilera aus, die als Moderatorin durch die Verleihung führte und mit ihren luftigen Kostümchen für Aufsehen sorgte. Nur ein Hauch von Stoff bedeckte ihren zierlichen Körper: „Dies ist meine Show, und wenn irgendjemand einen Preis dafür bekommt, dass er am meisten Haut zeigt, dann bin ich das“, verkündete die 22-Jährige und konnte es nicht lassen, Osbourne-Spross Kelly zu dissen. Kelly feuerte auch promt während ihrer Award-Präsentation zurück: „Wenn Christina meint, in meine Richtung austeilen zu müssen und dass bei ihrem Erfolg und dem, was sie bislang erreicht hat, dann zeigt das nur, was für eine arme Sau sie ist. Das ist fast schon ein Kompliment für mich!“ Die beiden können’s einfach nicht lassen. Beste Band des Abends wurden die Briten Coldplay, die ihren Preis jedoch nicht persönlich entgegen nehmen konnten, weil Sänger Chris Martin lieber mit seiner geliebten Gwyneth Paltrow zu ihrer Film-Premiere von „Sylvia“ nach London reiste. Die Band bedankte sich via Liveschaltung bei ihren Fans.
Als bester deutscher Act setzten sich Die Ärzte gegen Wir sind Helden, Guano Apes, Seeed und Xavier Naidoo durch. Auch die drei Mannen waren leider nicht anwesend, weil sie derzeit an einem neuen Musik-Clip arbeiten.
Zu den weiteren Gewinnern des Abends zählten unter anderem die Geschwister The White Stripes, die im Übrigen einen eher schlechten Live-Auftritt hinlegten, Eminem, Panjabi MC sowie der Jamaikaner Sean Paul. Der preisverwöhnte 50 Cent ging diesmal leer aus.


