In Brooklyn ging Ende vergangener Woche eine in der US-Musikbranche viel beachtete Gerichtsverhandlung mit einem Freispruch zu Ende. Die Geschworenen im Prozess gegen die Gebrüder Lorenzo, Gründer des HipHop-Labels The Inc., entschieden in allen Anklagepunkten auf „unschuldig“. Irving und Christopher Lorenzo, besser bekannt als Irv und Chris Gotti, wurde vorgeworfen, mit ihrer Plattenfirma, die im Jahr 1999 als Murder Inc. ins Geschäft einstieg und erst später umbenannt wurde, Drogengelder gewaschen zu haben. In den sechs Verhandlungstagen bis zum 2. Dezember konnten die beiden Verteidiger der Lorenzos diese Anschuldigungen wiederlegen und bewarten die HipHop-Macher somit vor bis zu 20 Jahren Haft.
Bei der Urteilsverkündung waren wie schon an den vorherigen Prozesstagen wieder zahlreiche Prominente zur moralischen Unterstützung der Angeklagten im Gerichtssaal anwesend. U.a. wurden gesichtet: Lyor Cohen, US-Chef der Warner Music Group, Shawn „Jay-Z“ Carter, President Def Jam Records, Def-Jam-Gründer Russell Simmons, Roc-A-Fella-Gründer Damon Dash sowie die Musiker Ja Rule, Ashanti und Fat Joe.


