Musik

Juanes erntet die Lorbeeren

Zum vierten Mal ging jetzt in Florida die Latin-Grammy-Verleihung über die Bühne. Herausragender Sieger war Juanes, der „Latin No. 1 Songwriter“.

Der 28-jährige räumte unter anderem in den Kategorien bestes Album („Un Dia Normal„) und beste Single („Es Por Tí“) ab. Zudem wurde sein Titel „Mala Gente“ als bester Rocksong geehrt. Obendrein bekam Juanes den Preis für den besten männlicher Rocksolisten.

Mit ihrem Longplayer „Revolución De Amor“ nahmen die Mexikaner der Formation Maná das Miniatur-Grammophon in der Kategorie bestes Rockalbum und beste Aufnahme entgegen. Auch Balladen-Virtuose Enrique Iglesias erntete in der AmericanAirlines Arena einen Preis für das beste männliche Popalbum, „Quizas„, beste Popsängerin wurde die Puertoricanerin Olga Tañón mit dem Album „Sobrevivir“.

In 41 Kategorien waren insgesamt 205 Künstler für die Latin-Grammys nominiert. Überschattet wurde das Ereignis allerdings von politischen Zwistigkeiten: Die kubanischen Künstler mussten der Zeremonie fern bleiben, weil sie von Amerika keine Einreise-Visa erhielten. Im amerikanischen Außenministerium hieß es, die Anträge seien nicht pünktlich eingereicht worden.