In Großbritannien sorgte ein knappes Rennen um die Spitze der Longplay-Charts zwischen Norah Jones und The Klaxons für ein Absatzplus zur Vorwoche: Die laut „Music Week“ 2.469.839 Millionen abgesetzten Alben bedeuten einen Zuwachs von sieben Prozent für den Longplay-Markt. Die Official UK Charts Company berichtete zudem von rund 9,7 Millionen verkauften Alben im Januar, der Anteil digitaler Albumverkäufe habe mit 300.000 Einheiten bei rund drei Prozent gelegen.
Der Eintrag für das 800. Album an der Spitze der Hitliste in der inzwischen mehr als 50 Jahre währenden britischen Charts-Historie ging schließlich in die USA: Norah Jones schaffte mit „Not Too Late“ den Sprung auf die Pole Position. Auch mit ihren beiden Vorgängeralben hatte sie in UK die Eins belegt.
Die Musikerin setzte sich gegen den britischen Nachwuchsact The Klaxons durch, die mit ihrem Debütalbum „Myths Of The Near Future“ auf Rang zwei kamen. Zu den weiteren Neueinsteigern in den Top 10 der Longplay-Hitliste zählen Jamie T mit „Panic Prevention“ auf Rang vier, Just Jack mit „Overtones“ auf sechs und Madonna mit ihrem Mitschnitt der „Confessions Tour“ auf sieben.
In der Woche zuvor hatten die Briten noch eine nationale Besonderheit feiern können: Zum ersten Mal seit Beginn der Erhebung der Longplay-Charts im Jahr 1956 belegten Künstler und Bands aus UK alle zehn Plätze in den Top 10.
Bei den Singles hat derweil weiterhin Newcomer Mika die Nase vorn. Auf seinen Song „Grace Kelly“ folgen The View mit „Sames Jeans“, Just Jack mit „Starz In Their Eyes“, Bloc Party mit „The Prayer“ und Mason vs. Princess Superstar mit „Perfect Exceeder“.



