John Lennons Mörder, Mark Chapman, muss weiterhin seine Gefängnisstrafe absitzen. Das Justizministerium des US-Bundesstaates New York lehnte am 5. Oktober einen Antrag auf frühzeitige Haftentlassung ab. Es war bereits der dritte Antrag des 49-Jährigen, der schon 2000 und 2002 die Justiz um eine Verkürzung seiner Haftstrafe gebeten hatte. Sein Antrag wurde mit der Begründung abgelehnt, dass er damals bewusst in „extrem bösartiger Absicht “ gehandelt habe. Ihn nun auf Bewährung zu entlassen, würde den Respekt vor dem Gesetzt entscheidend schädigen, so die zuständigen Behörden. Chapman ermordete Lennon am 8. Oktober vor seinem Wohnhaus in Manhatten. Laut Medienberichten soll Yoko Ono, die Zeugin des Mords war, persönlich die Behörden um die Ablehnung der frühzeitigen Haftentlassung Chapmans gebeten haben: „Ich selbst und unsere beiden Söhne könnten uns ansonsten bis an unser Lebensende nicht mehr sicher fühlen“, schrieb sie in einer Mitteilung. Im Internet hatten 6000 Menschen eine Petition unterzeichnet, die sich gegen eine Entlassung Chapmans richtet.
John Lennons Mörder bleibt hinter Gittern
John Lennons Mörder, Mark Chapman, muss weiterhin seine Gefängnisstrafe absitzen. Das Justizministerium des US-Bundesstaates New York lehnte am 5. Oktober einen Antrag auf frühzeitige Haftentlassung ab.


