Musik

John Legend debütiert im Schatten von Eminem

Eminem konnte sich auch in der Woche nach Weihnachten in der Gunst der Plattenkäufer behaupten. „Encore“ liegt inzwischen in der vierten Woche an erster Stelle der US-Charts. Einziger Neueinstieg in den oberen Rängen ist das Debüt von John Legend.

Eminem konnte sich auch in der Woche nach Weihnachten in der Gunst der Plattenkäufer behaupten. „Encore“ liegt inzwischen in der vierten Woche an erster Stelle der US-Charts. Doch die stark abgeflauten Verkaufszahlen wirbelten die Top Ten ordentlich durcheinander. Die amerikanische Musikbranche setzte bis zum 2. Januar im Vergleich zur Woche davor nur noch die Hälfte der Alben ab. Doch trotz des Abschwungs auf 198.000 Verkäufe verteidigt Eminem die Spitze. Einziger Neueinstieg in den oberen Rängen ist in dieser Woche das Debüt von John Legend. Der R&B-Künstler, der seine Karriere als Session-Pianist begann, ist ein Protegé von Kanye West und sein beachtliches Erstlingswerk „Get Lifted“ findet auf Anhieb 116.000 zahlende Fans. Das qualifiziert zu Platz sieben.

Green Day, vor zwei Wochen gar nicht mehr unter den ersten Zehn, verkaufte von „American Idiot“ 170.000 Einheiten (minus 40 Prozent) und steigt dennoch von neun auf zwei. Dahinter folgen Lil Jon & the East Side Boys, deren „Crunk Juice“ 144.000 neue Käufer fand (minus 34 Prozent) und von 15 auf drei steigt. Linkin Park/Jay-Z verbessern sich mit „Collision Course“ trotz 52 Prozent Absatzschwund (135.000 Units) von acht auf vier und 126.000 Stück von „Red Light District“ schicken Ludacris trotz eines Minus von 51 Prozent von zehn auf fünf. Usher verteidigt Position sechs mit 117.000 Verkäufen von „Confessions“ (minus 63 Prozent); nicht ganz so viel verliert Tupac (115.000 / minus 41 Prozent), der mit „Loyal To The Game“ von 13 auf acht hochrutscht.

Am schlimmsten erwischt es die Hitkopplung „Now 17“, die dank 113.000 Kopien (minus 68 Prozent) von zwei auf neun sinkt, und Destiny’s Child, deren „Destiny Fulfilled“ um 70 Prozent (105.000) einbricht und auf Rang zehn fällt. Nur drei Alben unter den Hot 200 konnten im Vergleich zur Vorwoche zulegen: Der Soundtrack zu „Garden State“ (37.000 Verkäufe – plus 31 Prozent – ermöglichen den Sprung von 133 auf 51), der Soundtrack zu „Phantom der Oper“ (40.000 Einheiten – plus neun Prozent – helfen von 104 auf 44) und „Final Straw“ von Snow Patrol (20.000 Exemplare – plus 14 Prozent – bedeuten den Aufstieg von 191 auf 92).

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